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Kritik & Social Media

Trainingsmodul

Das Trainingsmodul Kritik und Social Media setzt sich mit den Herausforderungen und Auswirkungen auseinander, die öffentliche Rückmeldungen und Kritik, besonders in den sozialen Medien, mit sich bringen können. Nach einem Überblick über zentrale Begriffe werden die Zusammenhänge zwischen Feedback, Kritik und Deiner Resilienz erläutert und auf Deine eigene Situation übertragen. Dabei geht es beispielsweise um die Auseinandersetzung mit Deinen Werten, die Bedeutung unterstützender Beziehungen und Netzwerke sowie das Erleben von Selbstwirksamkeit im Umgang mit Deinen Grenzen und Handlungsmöglichkeiten. Der Deep Dive beschäftigt sich mit dem Erleben starker Kritik, Hate und Shitstorms und vermittelt einen Leitfaden für einen bewussten und konstruktiven Umgang mit solchen Situationen.

Kurz erklärt!

Kritik

Kritik ist die bewusste Bewertung oder Beurteilung von Handlungen, Leistungen, Ideen oder dem Verhalten einer Person oder eines Systems. Sie kann bestätigend oder ablehnend ausfallen und konstruktiv oder destruktiv geäußert werden und dient in der Regel dazu, Verbesserungen anzuregen, Wahrnehmungen mitzuteilen oder Orientierung zu geben.

Social Media

Medien sind Mittel oder Kanäle zur Verbreitung von Informationen, Nachrichten, Unterhaltung oder Meinungen an ein Publikum. Dazu gehören Zeitungen, Fernsehen, Radio, Bücher, Filme, Webseiten und digitale Plattformen. Sie dienen dazu, Inhalte zu vermitteln und das Publikum zu informieren oder zu unterhalten.

Soziale Medien oder Social Media sind digitale Plattformen oder Anwendungen, auf denen Menschen Inhalte erstellen, teilen und miteinander interagieren können. Dazu gehören Netzwerke wie Instagram, TikTok, Facebook, YouTube oder Twitter/X. Sie ermöglichen direkte Kommunikation, Feedback, Vernetzung sowie öffentliche Sichtbarkeit und sind besonders stark auf Beteiligung und Austausch ausgerichtet. Die Auswirkungen der übermäßigen Social-Media-Nutzung auf die Psyche sind umstritten und werden erforscht.

Zwei Seiten einer
Medaille...

 

NICE!

Ob Interviews, Berichte oder Social-Media-Posts – alle Medienauftritte haben einen klaren Zweck: Deine Musik sichtbar zu machen und Menschen für Dich zu begeistern.

Details

In einem Interview kannst Du ganz gezielt und ausführlich über Dich und Deine Musik berichten, mit dem Wissen, dass es viele Menschen erreichen wird, die sich für das, was Du machst, interessieren. Social Media ist außerdem wie eine riesige Bühne und ein kreativer Spielplatz zugleich: Du kannst zeigen, wer Du bist, Deine Musik präsentieren, Deine Fans direkt erreichen und ein Bild von Dir gestalten. Gleichzeitig lässt Du Dich inspirieren, siehst, was andere gerade machen und welche Trends laufen. Es ist ein Ort, an dem Kreativität, Selbstdarstellung und Vernetzung aufeinandertreffen – und wo Du selbst entscheidest, welche Geschichten Du erzählst.

NOT.

Je mehr Du Dich zeigst und je größer Du wirst als Artist, desto mehr Angriffsfläche bietest Du auch für all diejenigen, die nicht mögen, was Du tust – oder für die, die einfach nur ihren eigenen Frust loswerden wollen.

Details

Auch wenn Du selbst entscheidest, was Du veröffentlichst, sagst und postest, weißt Du nie, wie andere darauf reagieren werden. Interviewer:innen und Plattformen haben eine eigene Agenda, die nicht unbedingt mit Deinen beruflichen oder privaten Bedürfnissen und Wünschen übereinstimmt: Aufmerksamkeit ist auch Teil ihrer Währung.

Vor allem auf Social Media wirkt alles sehr unkontrollierbar. Du weißt nie, wann plötzlich etwas hochkommt, welche DMs im Postfach landen oder welche Kommentare gemacht werden. Kritik, Shitstorms oder falsche Geschichten lauern überall und können Dich ungefiltert und jederzeit treffen - und Deine Karriere sowie Dich als Person beschädigen. Das erzeugt eine ständige Wachsamkeit, die emotional und körperlich enorm anstrengend ist.

Die
Herausforderung

 

Kritik und Social Media gehören zum Alltag von Artists. Wer im Rampenlicht steht und Aufmerksamkeit bekommt, wird gelobt und kritisiert. Die Medien – insbesondere die sozialen Medien – sind dabei ein fester Bestandteil des öffentlichen Feedbacks. Musik muss Aufmerksamkeit bekommen, um gehört, gestreamt, gekauft oder live erlebt zu werden.

Social Media und Interviews sind Teil der Vermarktung für Dich als Artist und kein privater Ausdrucksraum mehr. Genau hier liegt die Besonderheit – und das Risiko. In kaum einem anderen Berufsfeld ist das Produkt, das es zu verkaufen gilt, so eng mit der eigenen Person verknüpft.

Als Newcomer:in bekommst Du auf einmal extrem viel Sichtbarkeit – die eben nicht nur Interesse und Anerkennung bedeutet. Wer gesehen wird, wird auch bewertet: Kritik, Projektionen, extreme Idealisierung oder Abwertung gehören (leider) genauso dazu wie Likes und Lob. In der extremsten Form äußert sich das in Shitstorms, gezielten Angriffen oder Anschuldigungen. Diese Formen von öffentlicher Reaktion treffen nicht nur Deine Kunst, sondern vor allem Dich als Person.

BRIDGES
unterstützt Dich

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  • Kritik von Medien, Fans und Usern einzuordnen und zu verstehen, welchen Einfluss vor allem negative Kritik auf Dich haben kann.
  • Deine kurz- und langfristigen Ziele für Deine öffentliche Darstellung gut zu kennen und im Blick zu behalten.
  • Deine Absichten und Bedürfnisse bei der öffentlichen Darstellung von Dir als Artist zu überprüfen und anzupassen.
  • Zu wissen, was Du steuern und vorbereiten kannst und was nicht in Deinen Händen liegt, wenn es um die Darstellung von Dir als Artist geht.
  • Zu erkennen, was Du genau tun kannst, damit vor allem negative Kritik Dich nicht verunsichert.
  • Den Einfluss anderer Personen auf Deinen Umgang mit Medien zu erkennen und Dich in Deinem sozialen Umfeld unterstützen zu lassen.
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